Aktuell: Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Die Psychologiepraxis bleibt geöffnet. Verschiedene präventive Massnahmen gegen den Coronavirus wurden ergriffen:

- Im Gesprächsbereich beträgt der Sitzabstand zwischen dem Psychologen und den Klienten ca. 2,5 m. Bei bestimmten Aktivitäten am Tisch mit Kindern und Jugendlichen (z. B. bei der Durchführung von Tests) beträgt dieser Abstand je nach Alter des Kindes 1 bis 1,5 m.

- Kunden steht ein Hand-Desinfektionsspray zur Verfügung. Die Person(en), die an der Sitzung teilnehmen, können daher in der Praxis einen Sprühnebel Desinfektionsspray auf ihre Hände erhalten.

- Die Arbeitsmaterialen/Gegenstände in der Arbeit mit Kindern/Jugendlichen werden nach jeder Benutzung desinfiziert.

- Die freie Spielecke wurde entfernt, um das Vorhandensein von Spielzeug zu vermeiden, das von vielen Kindern verwendet wird.

- In empfindlichen Bereichen (WC, Waschbecken, Türgriffe, Sessel) wird regelmässig ein Desinfektionsspray auf die Oberflächen aufgetragen.

- Wir bitten Kunden, zur geplanten Zeit für die Sitzung zu erscheinen, um zu verhindern, dass vorherige und nachfolgende Kunden die Wege kreuzen oder sich mehrere Familien im Wartebereich befinden.

Das traurige Kind

Das Kind hat weniger Freude oder Interesse an Dingen, die es früher schätzte, ist begleitet von Traurigkeit oder Irritierbarkeit, Mutlosigkeit, eingeschränkten oder repetitiven Aktivitäten, es ermüdet rascher und hat manchmal auch Störungen beim Appetit oder Schlaf. Depressive oder Depressions-ähnliche Symptome können jedoch sehr unterschiedlich sein von Kind zu Kind; ausserdem spricht das Kind selten über sein Leiden, kann also selten selber ausdrücken, dass und warum es traurig ist.

Die Ursachen dieser Traurigkeit können verschiedenartig sein, z. B. eine Trennung, der Verlust einer nahestehenden Person oder eines Haustieres, ein Umzug, Beziehungsprobleme oder andere Gründe – manchmal sind diese Gründe jedoch nicht bekannt.

Ich biete den Eltern eine Analyse der vorliegenden Situation bei ihrem Kind, gebe Orientierung und Ratschläge. Je nach Ausgangslage kann ich eine Begleitung oder ein Coaching empfehlen.

Im Rahmen meiner Doktoratsarbeit beschäftigte ich mich mit Kindern, die Trauer-Erfahrungen gemacht haben sowie depressive Symptome zeigen. Mein Ziel war es unter anderem, die Kraftquellen zu finden, vor allem durch ihr Spiel und ihre Kreativität.